Fankongress “Feindbilder ins Abseits”
Bereits letzte Woche fand in Frankfurt am Main der Fankongress “Feindbilder ins Abseits” statt, an dem Funktionäre des DFB und der DFL, sowie Vertreter der Polizei, der Fanprojekte und auch Fanvertreter teilnahmen.

Zunächst einmal gibt es hier einen zusammenfassenden Video-Bericht über die gesamte Veranstaltung.
Wer nicht dort sein konnte, kann sich nun die Redebeiträge nochmals ansehen.
Referenten waren Bernhard Witthaut von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Dr. Theo Zwanziger (Präsident des Deutschen Fussball-Bundes), Harald Strutz (Vize-Präsident der Deutschen Fussball Liga und Präsident des 1. FSV Mainz 05), Prof. Dr. Gunter A. Pilz (Soziologe und Fan-Forscher), Christian Kusch (Bereitschaftspolizist), Thomas Beckmann (Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte und Leiter des Fanprojekts Mainz), Johannes Liebnau (Chosen Few Hamburg, Ultra-Vertreter), Heinz Lennartz (Hundertschaftsführer Bereitschaftspolizei Mönchengladbach), Christoph Ruf (freier Journalist) und Jens Volke (Fanbeauftragter Borussia Dortmund).
Die aus unserer Sicht wichtigsten und besten dieser Redebeiträge haben wir euch zusammengesucht und möchten euch ans Herz legen, euch diese anzusehen.
Sehr bemerkenswert war beispielsweise das Grußwort von Dr. Theo Zwanziger, der sich doch recht deutlich für uns Fans aussprach, und der, zumindest wenn man seinen Worten glauben möchte, erkannt hat, dass wir Fans das Wichtigste am Fussball sind.
Einen sehr guten Redebeitrag steuerte auch Thomas Beckmann bei.
Er rief darin zu mehr Dialog zwischen allen Parteien und der Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten auf.
Dies ist ein Anliegen, was auch Amnesty International mit ihrer Kampagne gegen Polizeigewalt unterstützt, das wir auch unsererseits befürworten.

Einen weiteren guten Redebeitrag hatte Johannes “Jojo” Liebnau.
Er vertritt ein weiteres Mal sehr gut die Meinung vieler Ultras und Fans.
Aber auch die Gegenseite konnte mit reflektierenden Beiträgen, bspw. mit dem von Heinz Lennartz, Hundertschaftsführer aus Mönchengladbach, aufwarten.
Es wäre schön, wenn sich das auch Handeln im Liga-Alltag wiederfinden würde.
Erfrischend objektiv und durchaus mit dem einen oder anderen wahren Wort war der Vortrag des freien Journalisten Christoph Ruf, der einen recht neutralen Ton fand.
Den letzten, den wir zu Wort kommen lassen wollen, ist Jens Volke, seines Zeichens Fanbeauftragter von Borussia Dortmund, der die Thematik aus seiner Sicht beleuchtete.
Wir können euch nur empfehlen, euch mit dem Thema zu beschäftigen. Denn es ist ein Thema das uns alle betrifft.
Wir Metzger würden uns ein entspannteres Verhältnis zwischen allen Parteien, mehr Dialog und dementsprechend ein entspannteres (Er-)Leben unseres größten Hobbys wünschen!
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